Freitag, 29. Juli 2011

Eiszeit - Selfmade vs. Zuckerschock

So langsam kommt der Sommer doch noch wieder, die nächsten Tage steigen die Temperaturen, die Klamotten fallen proportional dazu und es verlangt nach einer Abkühlung auf dem Speiseplan!
Da ich ja nun mal wieder auf Diät lebe und fleißig Kalorien zähle (diesmal werde ich es gaaaanz sicher schaffen), fallen leider die meisten fertig zu kaufenden Eissorten weg. So manche Eis-Bombe findet man leider am nächsten Tag als Kalorien-Bombe auf der Waage wieder.
Von Light-Eis halte ich bislang auch wenig, dies ist meist sehr überteuert und steht dem "normalen" Eis oft kalorienmäßig nicht viel nach.
Womit wir beim Eis selber machen wären. Ich träume schon lange von einer Eismaschine, die mir alle gefrorenen Träume und Wünsche erfüllt. Ich würde mich da sehr gerne mal kreativ auslassen. Wer sich allerdings mit dem Thema Eismaschine für zu Hause schon mal beschäftigt hat und nicht gerade sehr viel Geld übrig hat, der wird genauso resigniert sein wie ich. Wer etwas vernünftiges will, kann sich den Traum also schnell abschminken.
Eine weitere Möglichkeit leicht ein schönes Eis selbst zu zaubern gibt es im Supermarkt. Dort gibt es in kleinen Tütchen ein Pulver namens Eis-Zauber. Hier mischt man einfache die gewünschten Früchte und weitere Zutaten mit dem Pulver in einer Schüssel an und lässt die Masse dann einige Stunden im Gefrierschrank bis es durch gefroren ist. Auch bei dieser Methode gibt es zahlreiche Varianten, ich habe Erdbeeren, Bananen und klein gehackte Schokoriegel genommen und war schwer begeistert vom Ergebnis! Leider liegt das Geschmackserlebnis auch hier zum Großteil daran das Grundprodukt allein schon sehr viel Zucker enthält.

Also muss eine schnelle, rettende Idee her. Neu ist sie auch nicht, aber ich habe sie gerade für mich entdeckt. Gefrorene Früchte! In den Supermarkt-Gefriertruhen habe ich sie schon oft gesehen und immer gekonnt ignoriert, weil ich aber weder einen Kuchen backen, noch eine Quarkspeise anrühren oder gar mir einen Vitamin-Schock zumuten und die Dinger pur essen wollte.
Geben wir dem Ganzen also mal eine Chance in diesem leckeren Rezept, welches meinem Hirn entsprungen ist:

Zutaten für 2 Portionen (pro Portion 103 kcal):
200 g Beerenmischung, gefroren
2 TL Zucker
100 ml Vollmilch



In dieser Beerenmischung sind vertreten: Sauerkirschen, rote + schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren.
Generell kann man alles möglich an Früchten nehmen, nur eben im gefrorenen Zustand. Ich habe auch schon nur gefrorene Himbeeren genommen. Einfach ausprobieren was schmeckt. :)

Die Zutaten tut man dann (wenn man hat) in einen Mixer und schaltet diesen einfach an. Ich habe allerdings so etwas komfortables nicht und nutze einen Pürierstab. Daher empfiehlt es sich die Zutaten in ein hohes Gefäß zu geben (sonst hat man schnell die ganze Küche voller kleiner roter, kalter Punkte, ich brauche wohl nicht erwähnen das genau das mir passiert ist...).



Nun nur noch mit dem Pürierstab alles schön vermengen bis ein cremiges Eis entstanden ist, zu langes pürieren hat allerdings schnell zur Folge das alles flüssig wird.
Zum Schluss das fertige Eis in zwei Schüsselchen geben und nach belieben dekorieren, vielleicht mit Schoko-Streuseln garnieren etc.
Auf jeden Fall schnell essen und genießen. :)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Teigtaschen gefüllt mit Hackfleisch, Spinat und Hirtenkäse, kalorienarm!


Hier nun eine super leckere kalorien- und fettarme Variante einer Teigtasche aus dem Ofen. Es sei gleich vorweg gesagt, wer keine Kalorien zählen muss, dem steht es natürlich frei auf normale Produkte zurück zu greifen. Mit viel Fett als Geschmacksträger schmeckt es sicher auch nicht schlecht. :)

Beginnen wir also mit dem Teig:
Mehl, Trockenhefe, Wasser, Öl und Gewürze werden in eine Schüssel gegeben und mit den Knethaken des Handmixers vermischt bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Diese knetet man nun am besten nochmal mit der Hand etwas durch, damit sie sich zu einem Teig-Klumpen verbindet. Den Teig stellt man nun zum "gehen" ca. 20 Minuten an die Seite, bei normaler Zimmertemperatur, also bitte nicht in den Kühlschrank.

Nun stellt man am besten schon mal den Ofen an, damit er gut vorheizen kann. Ich habe einen Gasherd und stelle diesen auf 4/5. Denke bei einem anderen Herd wären das am besten so 200°, bitte korrigiert mich falls ich falsch liege.

Die Füllung:
Ich habe Tiefkühl-Spinat verwendet, der ist auch gleich zerkleinert, diesen lässt man am besten in der Mikrowelle oder so etwas auftauen. Wer frischen nimmt, der wäscht ihn natürlich erst und bereitet ihn entsprechend vor.
Das Hackfleisch brät der kalorienbewusste, kleine Koch in der beschichteten Pfanne ohne weiteres Fett an, bis es krümelig zerfällt. Dann kommt der Spinat dazu, dieser wird nur kurz mit gebraten, bis alles gut vermengt ist. Durch den Tiefkühl-Spinat hat man dann natürlich auch gleich etwas Flüssigkeit, wer frischen nimmt und meint es sei zu trocken, gibt einfach etwas Wasser hinzu.
Last but not least kommen natürlich auch die Gewürze zur Hackfleisch-Spinat-Mischung, da nimmt man einfach was der Gewürzschrank her gibt, meine Mischung mag gerne nur als Anregung dienen.

Den Hirtenkäse kann man schon mal in kleine Scheiben oder Stückchen schneiden.

Finish:
Den duftenden Teig gut auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen, dabei aufpassen dass er nicht zu dünn wird, dann reißt er nämlich ganz gerne.
Ich habe das so entstandene Viereck nun mit einem Pizzaschneider in sechs gleich große Stück zerteilt. Auf jeden Teigfladen kommt dann ein Klacks Füllung, bis alles auf die Sechs verteilt ist. Vorm Schließen der Teigtaschen kommt dann als Topping noch der Hirtenkäse oben auf die Füllung.
Der Teig kann nun nach belieben an der Seite zusammengedrückt oder nach oben hin geschlossen werden. Es gibt sicher zahlreiche, kunstvolle Möglichkeiten, da lässt man am besten seine Fantasie spielen.


Nach etwa einer halben Stunde im Ofen ist der Teig leicht gebräunt und die Füllung noch super saftig.

382 Kcal pro Portion

Enjoy your meal!

Zutaten für 6 Portionen:
für den Teig:
250g Mehl
2 EL Olivenöl
2 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 TL Knoblauch, granuliert (natürlich geht auch frischer)
1 TL Basilikum
1 TL Oregano
150 ml Wasser

für die Füllung:
250 g gem. Hackfleisch, fett reduziert (ansonsten Rinderhack)
250 g Spinat, klein gehackt
1 Prise Paprika, süß
1 Prise Paprika, scharf
1 Prise Salz
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise Kurkuma
1 Prise Muskatnuss
150 g Hirtenkäse (oder Schafkäse), light

Montag, 11. April 2011

DaWanda Aktion Aprilblüte!


Juhu! Das zweite mal habe ich es gewagt an der DaWanda-Farbaktion teilzunehmen. Im April steht alles unter dem Motto "Aprilblüte". Aus gewählte Produkte zu dieser Aktion sollen in den Farben Rosa, Weiß und Hellgrün gehalten werden. Man muss den Artikel extra für diese Aktion angefertigt haben und er soll etwas ganz Besonderes sein.
Das ist er auch, mein Elfenanhänger "Aprilblüte". In ihm habe ich einen meiner liebsten Steine eingearbeitet, den Rosenquarz. Und ich freue mich so riesig das er aufgenommen wurde.
Und als i-Tüpfelchen gibt es heute sogar noch 12% in meinem Shop, dank der DaWanda Aktion Frühlingserwachen!

Mittwoch, 23. März 2011

Naturverbunden...


Heute gibt es mal einen naturverbundenen Anhänger. Auf die Idee zu dem Baum hat mich eine Freundin gebracht, ich solle doch mal einen kahlen Baum gestalten, sie findet so aktuelle, silberne Anhänger gut, die zeigen meist einen Baum in einem silbernen Ring.
Das war mir aber zu langweilig, hier ist nun also meine Interpretation eines Baum-Amuletts. :)

Der handgefertigte Baum ist komplett in dunkelgrün gehalten und liegt auf einer schwarzen, schnörkelverzierten Platte.
Am oberen Rand ist eine Metallöse eingebaut, dadurch kann der Anhänger an jeder beliebigen Kette getragen werden. Die Öse lässt sich auch leicht zur Befestigung mit einer Zange aufbiegen.

Hier geht es zum Angebot>>

Dienstag, 22. März 2011

devil-art goes Steampunk


Nachdem mir meine Mama die Tage ein Päckchen mit aussortiertem "Schmuckschrott", so bezeichnete sie es, zuschickte, kam mir eine geniale Idee.
Es waren unter einigen Broschen und Ketten und anderem Krams, auch zwei kaputte Uhren dabei. Sofort schoss es mir durch den Kopf: Steampunk!
Ich darf gleich schon mal erwähnen dass kein Blut geflossen ist, aber es ist auch nicht sonderlich ratsam so wie ich die Uhren mit einem Cuttermesser auf zu biegen.. Da muss ich mir für die Zukunft nochmal was anderes einfallen lassen, das hätte böse ins Auge gehen können. Falls jemand eine Idee hat, gerne her damit! ;)
Zumindest zum auseinander nehmen der Kleinteile hat sich das Cutter aber bewährt. Denn leider sind das echt fies kleine Schrauben teilweise, mir liegen zwar schon sehr kleine Schraubendreher vor, aber so mikroskopische Ausführungen dann doch nicht.
Als Grundelement für die Kettenahänger im Steampunk-Stil habe ich schwarzes Fimo genommen, das hatte ich vorher schon mal mit schimmerndem Puder bestäubt und das sieht ganz zauberhaft aus, auch färbt es nach dem Backen nicht mehr ab. Es folgt das übliche Durchkneten, rum probieren und formen, Kleinteile säuberlich aufsetzen.. und und und... Und es sind, wie ich finde ganz ansehnliche Anhänger daraus geworden. Ich bin zumindest begeistert und schaue mal dass ich die Tage auch noch Ohrringe in dem Stil hin bekomme.
Die Ergebnisse sind wie immer im DaWanda-Shop zu begutachten. :)

Montag, 14. März 2011

Versuchen wir es mal mit Diademen...



Ständig bin ich auf der Suche nach neuen Ideen für meinen Shop. Und natürlich auch um meinen Bestand an Schmuck etc. zu erweitern, frau ist da ja praktisch veranlagt...
Also versuchen wir es mal mit Diademen. Ich selbst stehe da total drauf, schnell mal bei DaWanda geguckt, in dem Stil wie ich es mir vorstelle gibt es nichts, prima also ran ans Werk.
Aber so einfach wie man sich das vorstellt ist das echt nicht. Erstmal Draht geformt, weil das ganze soll ja um den Kopf, vornehmlich um die Stirn passen. Schon habe ich Fimo weich geknetet und fange an die einzelnen Teile an den dünnen Schmuckdraht zu kneten, blöderweise stelle ich schnell fest dass das Zeug eher an meinen Händen als am Draht klebt. Nach dem ersten Wutanfall, alles nochmal zusammen geknüllt... tiiiiief durch atmen.
Neue Idee, neues Glück. Ich forme also einen Stirnabdruck aus Alufolie. ... und stehe vor dem gleichen Problem.. warum klebt der Mist so fürchterlich? Und wie soll das ganze denn bloß im Ofen halten ohne kaputt zu gehen?
Schlussendlich hab eich die einzelnen Teile einfach so in den Ofen gehauen... und siehe da, es ist alles sooo einfach, man kann die ja auch nachher noch zusammen schustern. Die Ergebnisse könnt Ihr in meinem Shop bewundern. :)

Mein DaWanda Shop


Hier möchte ich Euch als erstes mal meinen meinen Shop bei DaWanda vorstellen, ich bin noch nicht sooo lange dabei, aber stelle kontinuierlich neue Artikel ein.
Der Shop wächst also noch :)
Schaut einfach mal rein, das war der erste Post, daher etwas kurz, aber es folgen weitere. ;)
So long...
http://de.dawanda.com/shop/devil-art